Am Sand

»Die heute heterogenen Einzelgebäude werden zu einem zusammenhängenden städtebaulichen Gefüge weiterentwickelt«

Ort: Niederanven, Zentrum ‚Am Sand‘ (L)
Auftraggeber: Commune de Niederanven
Leistungen: 1. Rang im Städtebaulichen Ideenwettbewerb »Zukunftsvision 2050« (2026)
Nutzungen: Wohnen, Bildung, Betreuung, Versorgung, Arbeiten, gemeinschaftliche Nutzungen, Quartiersgaragen
Größe Plangebiet: ca. 56 ha
Projektleitung: Erik Peter, Christine Muller
Team: Michel Poiré, Lilian Bander, Lena Pfeffing, Yves Christian Dowling, Marc Lackmann
Freiraumplanung: LILL + SPARLA Landschaftsarchitekten

Ein zentrales Anliegen des Entwurfs ist die deutliche Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs

Der Wettbewerbsbeitrag von Dewey Muller in Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekten LILL + SPARLA, entwickelt die heute heterogenen Einzelgebäude zu einem zusammenhängenden städtebaulichen Gefüge weiter. Wohnen, Bildung, Betreuung, Versorgung, Arbeiten und gemeinschaftliche Nutzungen werden räumlich miteinander verknüpft. Ein neues Zentrum als Ort des gemeinschaftlichen Lebens entsteht. Ergänzende Neubauten auf bestehenden Parkplatzflächen schaffen kleinteilige Raumkanten mit Nutzungen wie betreutem Wohnen, Jugendzentrum, Kindercafé, Ateliers, Handwerk und quartiersnahen Dienstleistungen. Der Schulcampus wird durch Erweiterungsbauten räumlich gefasst und funktional gestärkt. Im südlichen Bereich entsteht entlang der zentralen Achse ein urbaner Schwerpunkt mit Sport-Campus, Bibliothek, Büro- und Handelsflächen. Unterschiedliche Gebäudetypologien, Dachformen und architektonische Ausprägungen vermitteln zwischen dem neuen Zentrum, den angrenzenden offenen Freiräumen sowie Wohnbebauungen und tragen gleichzeitig zur Vielfalt des Quartiers bei.