Kalk-Nord

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»Mit der Wiederherstellung des geschlossenen Blockrandes werden auch dessen Stärken wiederbelebt«

Ein großer Mehrwert für die Bewohner ist der ruhige, nachhaltig durchgrünte Innenhof.

Die Bebauung aus den 1950er Jahren war unter bautechnischen und wohnungswirtschaftlichen Aspekten nicht mehr erhaltungswürdig. Daher entschied die GAG, ihre Wohnbauten entlang der Lilienthalstraße, Steinmetzstraße, Dieselstraße und teilweise Eythstraße vollständig abzutragen und den Blockrand baulich neu zu fassen. Davon ausgenommen sind ein gründerzeitliches Eckhaus und drei weitere Häuser an der Eythstraße, die sich nicht im Besitz der GAG befinden.

Die vier- bis fünfgeschossige Neubebauung greift die Satteldachform der Vorgängerbauten auf und orientiert sich in Geschossigkeit und Maßstab an der unmittelbaren Umgebung. Das knapp 4.000 m2 große Grundstück bietet jetzt dank der besseren Ausnutzung in puncto Bautiefe und Geschosszahl insgesamt mehr Wohnfläche in zeitgemäßen Grundrissen. Die 108 Wohneinheiten mit 1- bis 5-Zimmern stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander, so dass hier alleinstehenden Menschen, Paaren und Familien ein neues Zuhause angeboten werden kann. Das Programm umfasst außerdem zwanzig Seniorenwohnungen und eine Kindergroßtagespflege. Größtenteils sind die Wohnungen öffentlich gefördert, ein kleinerer Anteil ist freifinanziert.

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Ort: Köln-Kalk (D)
Auftraggeber: GAG Immobilien AG
Leistungen: Objektplanung LP 1-5
Nutzungen: Wohnen
Bearbeitungszeit: 2020-2025
Projektleitung: Yves Christian Dowling
Team: Marc Wöltge, Elham Safaee Ardekani, Franziska Heide, Ragna Will, Piera Di Franco

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